Londoner Jugenddebatte über Zukunft, Petrochemie und Kunststoff

Pressezentrum

Der Jugend zuhören, MINT-Fächer stärken, den digitalen Wandel nutzen: Welche Branche möchte all diese Punkte nicht für sich beanspruchen? Bei der petrochemischen und der Kunststoff-Industrie wird allerdings auch einiges dafür getan. Ganz aktuell zum Beispiel mit den Europäischen Jugend-Debattierwettbewerben, bei denen Schülerinnen und Schüler in 20170717162537-student_debating_small.jpgsieben verschiedenen EU-Ländern zum Leitthema „People, Planet, Profit im digitalen Zeitalter: Mit oder ohne Petrochemie und Kunststoff?" diskutieren. Als vorletzte Station vor dem europäischen Finale in Berlin Anfang Oktober war nun London an der Reihe.

Im altehrwürdigen Imperial College London zeigte sich, dass das diesjährige Thema bei den Jugendlichen gut ankam. In der Debatte flogen die Argumente nur so hin und her, wurde über das Für und Wider von petrochemischen Produkten und Kunststoffanwendungen diskutiert, stand aber auch die Frage im Raum, wie sich Nachhaltigkeit, digitaler Wandel und naturwissenschaftliche Bildung besonders gut miteinander vereinbaren lassen. All dies diskutierten die Jugendlichen offen, emotional und durchaus sehr kontrovers. Zuvor hatten Dr. Becky Sage, CEO bei Interactive Scientific und Prof. Richard Thompson, Meeresbiologe und -forscher von der Plymouth University mit Pro- und Con-Reden in die Debatte eingeführt - dabei ging es auf der einen Seite um die Vorzüge intelligenter Technologien sowie auf der anderen Seite um das wachsende Problem von Müll im Meer -, ehe die Schülerinnen und Schüler ihre Sicht auf die Thematik preis gaben. In der Tradition angelsächsischer Debattenwettbewerbe vergab auch bei dieser sechsten Station der EYDCs eine Jury Punkte für jeden einzelnen Redebeitrag und wählte am Ende die Sieger aus.

 

 

Rachel Kale, Cecily Ward und David Fagbemi (v.l.n.r.) begeisterten die Vertreter aus Industrie, von Medien und Bildungsreinrichtungen besonders – sie reisen nun zum Finale des Wettbewerbs nach Berlin, das anlässlich der 51. EPCA-Jahrestagung stattfindet. Dort messen sich die britischen Sieger mit den nationalen Gewinnern aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien.

 



Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es regelmäßig auf Twitter unter #YouthDebate2017 (@PlasticsEuropeD) oder auf der Webseite www.eydc.eu.