Wie Kunststoffe hergestellt werden

Über kunststoffe

Siehe Animation: http://www.plasticseurope.org/what-is-plastic/how-plastic-is-made.aspx

Kunststoffe werden von natürlichen, organischen Stoffen wie Cellulose, Kohle, Erdgas, Salz und natürlich Erdöl abgeleitet. Erdöl ist eine komplexe Mischung aus Tausenden von Verbindungen und muss verarbeitet werden, bevor es verwendet werden kann. Die Herstellung von Kunststoffen beginnt mit der Destillierung von Rohöl in einer Ölraffinerie. Hier wird das schwere Rohöl in Gruppen leichterer Komponenten bzw. Fraktionen getrennt. Jede Fraktion ist eine Mischung von Kohlenwasserstoffketten (chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff), die sich in der Größe und Zusammensetzung der Moleküle unterscheiden. Eine dieser Fraktionen, das Naphtha, ist die entscheidende Verbindung für die Produktion von Kunststoffen.

Bei der Herstellung von Kunststoffen kommen zwei zentrale Prozesse zum Einsatz – Polymerisierung und Polykondensation – und  beide erfordern spezifische Katalysatoren. In einem Polymerisierungsreaktor werden Monomere wie Äthylen und Propen miteinander verbunden, um lange Polymerketten zu bilden. Jedes Polymer hat dabei seine eigenen Eigenschaften, eigene Struktur und Größe in Abhängigkeit von den verwendeten unterschiedlichen Arten von Grundmonomeren.

Es gibt viele verschiedene Arten von Kunststoffen und sie lassen sich in zwei Hauptpolymergruppen unterteilen:

  • Thermoplasten (die bei Erwärmung weich werden und bei Abkühlen wieder hart).
  • Duroplasten (die nicht mehr weich werden, nachdem sie gegossen wurde).

 

Beispiele für Thermoplaste
Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)
Polycarbonat (PC)
Polyäthylen (PE)
Polyethylenterephthalat (PET)
Polyvinylchlorid (PVC)
 Polymethyl-Methacrylat (PMMA)
Polypropylen (PP)
Polystyrol (PS)
Expandiertes Polystyrol (EPS) 

Beispiele für Duroplaste
Epoxid (EP)
Phenol-Formaldehyd (PF)
Polyurethan (PUR)
Polytetrafluoroethylen (PTFE)
Ungesättigtes Polyesterharz (UP)

 


 

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