Die Verpflichtung der EU zur jährlichen Reduzierung des CO2-Austoßes um 780 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 verlangt von den Entscheidern, der Industrie und den Verbrauchern, dass sie Hand in Hand arbeiten, um den Lebensstandard „grüner“ zu gestalten. Die Kunststoffindustrie bekennt sich zu einem wesentlichen Beitrag zu diesem ehrgeizigen Ziel auf den folgenden Wegen:

Effiziente Isolierung

5.9. insulation shutterstock_563870623.pngIn Gebäuden sorgen Kunststoffe für eine effektive Dämmung von Kälte und Wärme und verhindern Luftaustritt. Isolierungsmaterialien aus Kunststoff verbrauchen etwa 16% weniger Energie und stoßen 9% weniger Treibhausgase aus als alternative Materialien. Während ihrer gesamten Lebensdauer sparen Dämm-platten aus Kunststoff 150 Mal die Energiemenge ein, die für ihre Herstellung erforderlich ist.


 

Erneuerbare Energie

5.9. energy shutterstock_691983751.pngDie Rotorblätter von Windturbinen und Photovoltaik-platten enthalten große Mengen an Kunststoffen und helfen dabei, erneuerbare Energie effizient zu erzeugen. In diesen zwei Anwendungen sparen Kunststoffe 140 Mal und 340 Mal die Emissionen ein, die zur ihrer Fertigung produziert wurden.




 

Vermeidung von Lebensmittelverlusten

5.9. food losses shutterstock_542582539.pngKunststoffverpackung liefert einen effizienten Schutz, verringert Nahrungsmittelabfälle und verlängert die Haltbarkeit und spart gleichzeitig Energie und verringert den Ausstoß von Treibhausgasen. Kunststoffverpackung für Fleisch z.B. verlängert dessen Haltbarkeit um 3 bis 6 Tage oder sogar länger. Bedenkt man, dass die Her-stellung von einem Kilogramm Fleisch Ausstöße produziert, die 3 Stunden Fahrt entsprechen, bringt diese verlängerte Haltbarkeit einen erheblichen ökologischen Vorteil.

 

Leichtgewichtige Anwendungen

5.9. lightweight shutterstock_272031602.pngKunststoffe ermöglichen Verpackungen mit geringem Gewicht und die Reduzierung des Gesamtgewichts von Fahrzeugen, wodurch der von der Mobilität verursachte CO2-Ausstoß sinkt. Kunststoffverpackungen wiegen nur ein Viertel von vergleichbaren alternativen Verpackungs-lösungen und verbessern somit die Treibstoffeffizienz und verringern die Emissionen.

 


 

Reduzierter Ausstoß von Treibhausgasen während der Fertigung

5.9. green gas shutterstock_577646719.pngKunststoffprodukte erfordern i.d.R. weniger Energie bei der Herstellung als alternative Materialien, insbesondere bei Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Bauen und Wohnen, Verpackung und Elektrogeräte. Müssten Kunst-stoffe durch alternative Materialien ersetzt werden, so würde ihr Energieverbrauch während der Nutzungsdauer um etwa 57% steigen und die Emissionen an Treibhaus-gasen um 61% hochschnellen.

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