Kunststoffe in Gebäude- und Bauanwendungen

Über kunststoffe

Bauen und Wohnen
 

Der Gebäude- und Bausektor in Europa verbraucht etwa 10 Millionen Tonnen von Kunststoffen im Jahr (20% des gesamten europäischen Kunststoffverbrauchs) und ist damit der zweitgrößte Anwendungsbereich von Kunststoffen nach dem Verpackungssektor. Kunststoffrohre z.B. machen mit deutlich über 50% der jährlichen Tonnage die Mehrheit aller neuen Rohrinstallationen aus – mit weiter wachsender Tendenz.

Obgleich Kunststoffe in Gebäuden nicht immer sichtbar sind, kommen sie in einer großen und wachsenden Bandbreite von Anwendungen zum Einsatz, darunter Isolierung, Rohre, Fensterrahmen und Innendesign. Dieses Wachstum liegt in erster Linie an den einzigartigen Eigenschaften von Kunststoffen wie beispielsweise:


Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit
 

5.3. durability shutterstock_173253371.pngDie Langlebigkeit von Kunststoffen macht sie ideal für Anwendungen wie Fensterrahmen und Rohre. Außerdem verfügen sie dank ihrer Antikorrosionseigenschaften über ein hohe Lebensspanne, die bei über 100 Jahren für Kunststoffrohre und 50 Jahren für unterirdische und Außenkabel liegt.



 


Isolierung
 

5.3. insulation shutterstock_515908960.pngKunststoffe bieten effektive Kälte- und Wärmedämmung, verhindern Energieverluste und ermöglichen den Haushalten, Energie zu sparen und gleichzeitig Lärmbelästigung zu reduzieren.

 

 


 


Kosteneffizienz
 

5.3. cost efficiency shutterstock_333425369.pngDie Herstellung und der Einbau von Kunststoffkomponenten kostet oft weniger als die traditioneller Materialien, selbst bei maßgeschneiderten Formen.

 

 



 


Hygiene
 

5.3. hygiene shutterstock_419219410.pngKunststoffrohre sind ideal für den sicheren und hygienischen Transport von Wasser. Kunststoffe sind auch erste Wahl, wenn es um hygienische Haushaltsoberflächen und Bodenbeläge geht, da sie sich leicht reinigen lassen und undurchlässig sind.


 

 

 


Nachhaltigkeit
 

5.3. sustainability shutterstock_139019270.pngKunststoffe schonen Ressourcen dank ihrer kostengünstigen Herstellung, dem leichten Einbau und ihrer Langlebigkeit. Man schätzt, dass in einem durchschnittlichen Haus die Energiemenge, die für die Herstellung der Kunststoffdämmprodukte verbraucht wird, sich nach nur einem Betriebsjahr wieder ausgezahlt hat. Außerdem lassen sich diese Kunststoffe wiederverwenden, recyceln oder energetisch verwerten.

 


Innovation
 

5.3. innovation shutterstock_260202455.pngKunststoffe inspirieren Architekten dazu, Gebäude mit innovativen Designs, Merkmalen und Dimensionen zu entwerfen. Darüber hinaus hilft die schnelle Entwicklung von Innovationen mit Kunststoff dabei, kontinuierlich Kosten zu senken und die Effizienz der Gebäude zu steigern.





 

Einfache Installation und einfache Pflege
 

5.3. install pipe shutterstock_159806822.pngDank ihres Gewichtes lassen sich Kunststoffe leicht installieren, betreiben und pflegen. Tatsächlich kann auf die Pflege oft ganz verzichtet werden. Außerdem bedeutet die Flexibilität von Kunststoffen, dass beispielsweise Kunststoffrohre mit Bodenbewegungen zurechtkommen.

 





 



Brandschutz
 

5.3. fire safety shutterstock_605183207.png

Viele Kunststoffprodukte in Gebäuden und im Bausektor werden aufgrund ihrer Brandsicherheitseigenschaften geschätzt. Rauchmelder, Alarme und automatische Feuerlöschanlagen werden aus Kunststoff hergestellt, und PVC, dem führenden Polymer in der Branche, verdankt seinen Erfolg in erster Linie seinen Brandschutzeigenschaften. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das Konzept des vorbeugenden Brandschutzes – bei dem das Brandverhalten eines Produktes in verschiedenen Szenarien einer definierten Umgebung bewertet wird – in Rechtsvorschriften gegossen wird, wodurch die Verwendung von Kunststoffen zur Verbesserung des Brandschutzes weiter gefördert wird.

Lesen Sie das Positionspapier von PlasticsEurope zum Brandschutz in Gebäuden (PDF file: September 2015)

 

http://www.plasticseurope.org/documents/document/large/20160606114254-b&cstats.pngüber Kunststoffabfälle von Gebäuden Überblick und der Baubranche für jedes Polymer und getrennt nach Recycling, energetischer Verwertung und Entsorgung (Abbildung anklicken)

 

 

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